Die Wirkung der Babymassage

Regelmäßig massierte Babys schreien weniger, schlafen besser, sind ausgeglichener und nehmen ihre Umwelt neugieriger und aufmerksamer wahr.

Die Massagen regen die Durchblutung an, stärken die Konzentrationsfähigkeit, die Atmung wird vertieft, die Verdauung wird gefördert und Blähungen bzw. Koliken werden gemildert, außerdem wird der Muskeltonus reguliert.

Zusätzlich soll die Massage dem Baby eine grundlegende Basis für ein gutes Körpergefühl und eine verbesserte Koordination der Bewegung für sein gesamtes späteres Leben bieten.

Die Massagen helfen, dass das Baby besser zur Ruhe kommt und fördern das Schlafverhalten positiv. Die Hautberührung sorgt zusätzlich für die Ausschüttung von Entspannungshormonen.

Durch die entspannte Atmosphäre und die liebevolle Berührung wird die Eltern – Kind- Bindung vertieft.

Die Babymassage bietet Eltern und Kindern die Möglichkeit, sich besser kennen zu lernen, die gegenseitigen Signale besser verstehen zu lernen und sich einfach für einander Zeit zu nehmen.

Der während der Massage entstehende intensive Kontakt zwischen Eltern und Baby festigt die gegenseitige Bindung und beeinflusst die gesamte Entwicklung des Kindes positiv. Auch die Kompetenz der Eltern wird gestärkt und das Selbstbewusstsein im Umgang mit dem Baby wird gefördert. Dies vermittelt dem Kind Sicherheit und gibt ihm Vertrauen.

Wissenschaftlich wurde festgestellt, dass sich durch die Massage bei Babys vermehrt ein Eiweiß bildet, das man Myelin nennt. Dieses umhüllt die Nervenfasern und ist für die Reizübertragung zu den Muskeln wichtig. Ein erhöhter Myelinspiegel verstärkt das Zusammenspiel zwischen Nerven und Muskeln und ist damit positiv für die motorische Entwicklung des Kindes.

Bei der Massage werden zusätzlich Hormone ausgeschüttet, welche das Immunsystem stärken sowie die hormonelle Stressabwehr verbessern. Damit kann die Anfälligkeit für Krankheiten oder Allergien verringert werden.

Meikes Zwergenwelt in Ottmarsheim (Nähe Besigheim)